Menschen reisen gerne mit Hund. Während dieser Trend zunimmt, steigt das Angebot an Hundepensionen. Was passt besser zum Hund und zur Reise? Wir möchten in unserem Artikel Entscheidungshilfen geben.

Vorteile und Nachteile der Mitnahme in den Urlaub

Vorteile: Für den Hund ist es ein großer Vorteil, wenn er bei der vertrauten Bezugsperson sein kann. Außerdem binden die gemeinsamen Erlebnisse im Urlaub aneinander. Der Trennungsschmerz für Hund und Halter bleibt aus.

Nachteile: Eine Reise mit Hund könnte Einschränkungen in der Unterkunft oder beim Transport mit sich bringen. Lange Reise und eine ungewohnte Umgebung sind Stressfaktoren für die Fellnase. Hundefreundliche Hotels und Transport sind nicht selten mit Mehrkosten verbunden.

Fakt: Skandinavische Länder gelten als besonders hundefreundlich.

Vorteile und Nachteile der Hundepension

Vorteile: In der Hundepension wird der Vierbeiner professionelle durch erfahrene Tierpfleger betreut. Ein gute Pension wird dem Hund eine vertraute Routine bieten. Insgesamt kann das den Halter entlasten und während der Hund sich in der Hundepension rundum wohlfühlt, fühlt sich auch der Hundehalter wohl und bleibt flexibel in seinem Urlaub.

Nachteile: Auf der anderen Seite ist die Trennung, die Stress verursachen könnte. Die Unterbringung in einer Hundepension ist mir Extrakosten verbunden. Eine gute Entscheidung, welche Hundepension es sein soll, fällt an. Die Qualität und der Preis müssen stimmen, damit keine Risiken eingegangen werden.

Fakt: In Deutschland gibt es über 10.000 registrierte Hundepensionen.

Wichtige Entscheidungskriterien

Es sind verschiedene Faktoren, die mit einspielen, ob eine Hundepension das Richtige für den Hunde während des Urlaubs ist. Was sicherlich Gewicht hat, ist der Charakter des Hundes. Ist das Tier eher sozial verträglich oder ängstlich? Andererseits spielt auch der Gesundheitszustand des Hundes eine Rolle. Braucht das Tier eine spezielle Pflege oder Medikamente? Dann ist die Art der Reise ausschlaggebend. Für den Hund ist es ein Unterschied, ob eine Flugreise, Autoreise, Aktivurlaub oder Standurlaub ansteht.

Fakt: Hunde dürfen in vielen EU-Ländern kostenlos in öffentlichen Verkehrsmitteln reisen.

Die Reisedauer mag ein weiterer Faktor für oder gegen eine Hundepension sein. Ist ein Kurztrip geplant oder eine mehrwöchige Reise? Und jeder Hundebesitzer muss sich über das Budget im Klaren sein. So werden die Kosten für die Pension mit den Kosten einer hundefreundlichen Unterkunft verglichen.

Praktische Tipps für beide Optionen

Egal, wie die Entscheidung letztendlich ausfällt – wir haben kurz praktische Tipps zusammengestellt:

Tipps Für die Mitnahme:

Checkliste: Impfungen, EU-Heimtierausweis, Transportbox.
Unterkunft vorab prüfen: Hund erlaubt? Zusätzliche Gebühren?

Tipps Für die Hundepension:

Vorherige Besichtigung und Probetag.
Vertrag und Leistungen genau prüfen.
Notfallkontakte und Tierarztinformationen hinterlegen.

 

FAQ

Ist eine Hundepension teurer als die Mitnahme in den Urlaub?

Die Kosten variieren stark je nach Reisedauer, Reisedestination und Unterkunft. Bei der Hundepension muss mit täglichen Kosten berechnet werden, die sich an Größe und Leistungen orientieren. Kommt der Hund mit ins hundefreundliche Hotel, fallen möglicherweise extra Gebühren an. Auch die Transportkosten könnten höher ausfallen. Ein Vergleich lohnt sich.

Wie gewöhne ich meinen Hund an eine Pension?

Die Pension kann vorab zusammen mit dem Hund besichtigt werden.  Einen Probetag und eine Probenacht zu vereinbaren ist hilfreich. Dem Hund tut es gut, vertraute Gegenstände, eine Deck oder Spielzeug mitzugeben. Kurze Trennungsphase können im Vorfeld geübt werden. Das kann Stress reduzieren.

Welche Länder sind besonders hundefreundlich für Reisen?

  • Deutschland: Viele hundefreundliche Unterkünfte und Ausflugsziele.
  • Österreich und Schweiz: Gute Infrastruktur für Hundebesitzer.
  • Niederlande: Strände und Parks oft für Hunde zugänglich.
  • Frankreich und Dänemark: Häufig hundefreundliche Hotels und Ferienhäuser.
  • Vorab immer aktuelle Einreisebestimmungen prüfen!

Was tun, wenn der Hund im Urlaub krank wird?

Notfallkontakte und Tierarztadresse am besten vor dem Antritt der Reise notieren. EU-Heimtierausweis und Impfungen prüfen und mitführen. Im Krankheitsfall lokale Tierärzte kontaktieren. Reiseapotheke für den Hund dabeihaben. Evtl. Versicherungsschutz für Auslandsaufenthalte prüfen.

Halten wir fest…

Hundepension oder Hund mit in den Urlaub – die Entscheidung hängt von einigen Faktoren ab (Hund, Reiseart, Budget etc.) In beiden Situationen ist eine gute Vorbereitung entscheidend. Das Ziel ist eine stressfreie Lösung für Hund und Halter.

(Bildquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)

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